Kurbelwellensensor defekt: Symptome, Diagnose & Kosten

Kurbelwellensensor defekt: ohne dieses Signal läuft nichts
Der Kurbelwellensensor (Drehzahlgeber) ist eines der wichtigsten Bauteile der Motorsteuerung. Er meldet Drehzahl und Position der Kurbelwelle, die Grundlage für Zündung und Einspritzung. Fällt er komplett aus, springt der Motor in der Regel gar nicht mehr an.
Symptome erkennen
- Motor springt nicht an oder geht plötzlich aus, siehe auch Motor springt nicht an
- Unvermitteltes Absterben während der Fahrt
- Ruckeln und Aussetzer, oft temperaturabhängig (warm schlimmer)
- Drehzahlmesser zuckt oder fällt auf null
- Motorkontrollleuchte mit Fehlercodes wie P0335/P0336
Das tückische Hitze-Phänomen
Ein beginnender Sensordefekt zeigt sich oft erst bei warmem Motor: Das Fahrzeug stirbt nach einiger Fahrzeit ab und springt erst nach dem Abkühlen wieder an. Dieses Verhalten ist ein klassischer Hinweis auf einen sterbenden Kurbelwellensensor.
Ursachen
- Hitze und Alterung
- Verschmutzung durch Metallabrieb am Geberrad
- Kabelbruch oder Wackelkontakt
Reparaturkosten
| Maßnahme | Kosten |
|---|---|
| Kurbelwellensensor (Material) | 30–150 € |
| Inkl. Einbau | 100–350 € |
Der Sensor gehört zu den günstigeren Reparaturen, vorausgesetzt, die Diagnose ist eindeutig und es liegt kein mechanischer Schaden vor.
Reparieren oder verkaufen?
Springt der Motor wegen eines defekten Sensors nicht an, ist die Reparatur günstig. Steckt jedoch ein Motorschaden dahinter (übergesprungene Kette/Riemen), sieht die Rechnung anders aus. Unsere Entscheidungshilfe hilft.
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